Orlando-Killer: Geiseln als lebende Bomben

Massaker schockte die Welt

Orlando-Killer: Geiseln als lebende Bomben

Er wollte die „lebenden Bomben“ an strategischen Punkten im Schwulenclub platzieren.

Drei Stunden lang mordete Omar Mateen, 29, im Schwulen-Club „Pulse“ in Orlando, tötete 49, verletzte 53. Während des Massakers rief er die Polizei an, drohte: „Ich habe vier Geiseln Sprengstoffgürtel angelegt und werde sie als lebende Schutzschilde benützen, sollte die Polizei stürmen.“

Das gab nun Buddy Dyer bekannt, Bürgermeister von Orlando. Dennoch stürmte die Polizei, rettete Dutzenden das Leben, tötete Mateen. Sprengstoffgürtel wurden keine gefunden.

16 Anrufe. Der Killer war mit einem Sturmgewehr und einer Pistole bewaffnet. 16 Anrufe führte Mateen während des Massakers durch. Auch war er ständig online. Mindestens fünf Facebook-Accounts besaß er: „Ich versichere meine Verbindung zu Abu Bakr al-Baghdadi (IS-Chef), möge Allah mich akzeptieren“, schrieb er. Oder: „Die wirk­lichen Muslime werden niemals die dreckige Art des ­Westens akzeptieren.“

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