In der Millionenmetropole Teheran bildeten sich nach den Angriffen durch Israel und die USA lange Schlangen an den Tankstellen.
Massen versuchten, die Hauptstadt zu verlassen, wie Augenzeugen berichteten. Läden waren vielerorts geschlossen. Im Norden der lebendigen Metropole herrschte gespenstische Stille. Teheran ist Ziel mehrerer Angriffswellen.
Das iranische Gesundheitsministerium traf indes erste Maßnahmen. Der Rund-um-die-Uhr-Betrieb in Kliniken werde aufrechterhalten, hieß es in einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Ebenfalls sollen landesweit ausgewählte Apotheken Tag und Nacht geöffnet sein. Ärzte und Personal im Gesundheitswesen solle sich in Bereitschaft halten. Kriegsverletzungen sollen kostenlos behandelt werden.
Der iranische Revolutionsführer Ayatollah Ali Khamenei wurde laut einem Regierungsvertreter an einen sicheren Ort gebracht. Khamenei halte sich nicht in Teheran auf, sagte der Vertreter am Samstag zu Reuters. Nach Augenzeugenberichten aus Teheran wurde unter anderem die Residenz Khameneis bei den Angriffen der USA und Israels getroffen. Aus mehreren iranischen Städten wurden am Samstag Explosionen gemeldet, so etwa aus Teheran, Isfahan, Qom, Karaj und Kermanshah.