AUA-Panne

Passagiere sitzen plötzlich auf den Malediven fest

Was als Traumurlaub endet, wird für viele zur Geduldsprobe: Nach einem technischen Defekt kommen Dutzende Passagiere nicht mehr nach Hause. Die Rückreise verzögert sich und die Lage sorgt für Stress. 

Eigentlich sollte alles schnell gehen: Die Maschine der Austrian Airlines war planmäßig auf den Malediven gelandet und sollte kurz darauf wieder Richtung Wien starten. Doch daraus wurde nichts.

Kurz vor dem geplanten Rückflug wurde an der Boeing 777 ein technischer Defekt entdeckt. Betroffen war offenbar eine Hydraulikpumpe. Aus Sicherheitsgründen durfte die Maschine nicht starten. Zusätzlich erschwert die Situation vor Ort die Reparatur, da sowohl passende Ersatzteile als auch spezialisierte Techniker für diesen Flugzeugtyp fehlen. Der Flug musste daher auf den 28. April um 16:00 Uhr UTC verschoben werden, erklärte AUA-Sprecherin Yvonne Wachholder. Dadurch sitzen sowohl die Maschine als auch die Passagiere vorerst fest.

Die Airline reagierte und organisierte eine Lösung: Ein anderes Flugzeug soll die gestrandeten Urlauber abholen. Geplant ist, dass eine Ersatzmaschine über einen Umweg, unter anderem via Bangkok, auf die Malediven fliegt und die Passagiere zurück nach Österreich bringt. 

Großer Aufwand für die Airline

Für die Fluglinie bedeutet die Panne eine logistische Herausforderung. Neben dem Ersatzflug müssen auch Unterkünfte organisiert und Reparaturen vorbereitet werden. Die Airline betont, dass Sicherheit oberste Priorität habe, auch wenn das für die Reisenden längere Wartezeiten bedeutet.

Für die Betroffenen heißt es jetzt vor allem warten. Statt Heimflug gibt es zusätzliche Stunden oder sogar Tage im Inselparadies, allerdings unfreiwillig.

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