Das Geiseldrama in einer Bank im deutschen Sinzig ist beendet. Nach stundenlangem Großeinsatz stürmte das SEK schließlich die Filiale. Zwei Geiseln konnten dabei unverletzt befreit werden.
Die Geiselnahme hatte am Freitagvormittag in einer Volksbank in Rheinland-Pfalz begonnen. Laut Polizei befanden sich mehrere Täter sowie mehrere Geiseln in der Bank. Unter den Opfern soll auch ein Mitarbeiter eines Geldtransporters gewesen sein. Das Gebiet rund um die Filiale wurde stundenlang großräumig abgesperrt.
Täter flüchten
Nach rund sechs Stunden griffen Spezialeinsatzkräfte schließlich ein und stürmten die Bank. Die beiden Geiseln wurden laut ersten Informationen unverletzt gefunden. Die mutmaßlichen Täter konnten jedoch fliehen und haben die Bank möglicherweise schon zu einem früheren Zeitpunkt verlassen. Während des Einsatzes standen zahlreiche Polizeikräfte, SEK-Beamte und Hubschrauber im Einsatz. Anwohner innerhalb der Sperrzone wurden zeitweise aufgefordert, ihre Häuser nicht zu verlassen.
Viele Fragen weiter offen
Noch immer ist unklar, wie viele Täter tatsächlich beteiligt waren und wie genau die Geiselnahme ablief. Auch zu möglichen Waffen oder Motiven machten die Behörden vorerst keine genaueren Angaben. Die Ermittlungen laufen weiterhin auf Hochtouren.