Biennale-Skandal

So erotisch ist Bablers Pool

Star-Performerin Florentina Holzinger gibt Fotos frei, die es in sich haben. Die Eröffnung ihrer "Seaworld Venice" bei der Biennale steht bevor. Das Kulturministerium unterstützt den Auftritt mit 600.000 Euro Steuergeld.

Skandalperformerin Florentina Holzinger (38) gibt Fotos frei, die es in sich haben. Die Eröffnung ihrer „Seaworld Venice“ bei der Biennale steht bevor. Kunst darf alles, heißt es... So stellte Holzinger Mobil-WCs für Besucher auf, deren Inhalt in riesige Container fließt: Als Schwimmbecken für die Künstler, die darin plantschen und nackt auf dem Jetski darüber düsen. Oder eben an der Stange auf- und abturnen, die über dem großen Urin-Badebecken ist.   oe24 hat erste Bilder der Ausstellung.

Performance-Künsterinnen über dem Urin-Schwimmbecken.

Performance-Künsterinnen über dem Urin-Schwimmbecken.

© Nicole Marianna Wytyczak

Tänzerinnen bilden Nackt-Pyramide.

Tänzerinnen bilden Nackt-Pyramide.

© Nicole Marianna Wytyczak

"Wichtige Botschaft: Wasser ist wertvoll"

Das Kunst-Spektakel bei der Biennale wird mit 600.000 Euro aus dem Kulturministerium gefördert. „Die Künstler:innen performen auf der Biennale 2026 in geklärtem und aufbereitetem Wasser“, heißt es aus dem Büro von Kulturminister Andreas Babler (SPÖ). Das Konzept wurde von einer Fach-Jury gewählt. Hinter dem Urin-Schwimmbad steht die Botschaft: Wasser ist wertvoll.  

Jetzt tauchte auch ein Video aus der Ausstellung auf, das erste Szenen der umstrittenen Performance zeigt. Bei der „Seaworld Venice“ im österreichischen Pavillon wird mitten in riesigen Wasserbecken performt. Nackt, auf Jetskis oder an Stangen über den Behältern. In einer Szene hängt eine Performerin in einer Kirchenglocke und warnt vor drohenden Überschwemmungen.

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