Bei der Website zum 600.000-Euro-Kunstprojekt rund um einen Urin-Pool ist eine Geheimbotschaft aufgetaucht.
Es herrscht Ekel-Alarm im Österreich-Pavillon bei der Biennale! Skandal-Performerin Florentina Holzinger (38) stellt für die „Seaworld Venice“ Mobil-WCs für Besucher auf, deren Inhalt in riesige Container fließt: Als Schwimmbecken für die Künstler, die darin plantschen oder auch nackt auf dem Jetski darüber düsen. Das Ganze wird massiv gefördert, mit 600.000 Euro aus dem Kulturministerium.
Geheimbotschaft
Jetzt ist eine Geheimbotschaft auf der Website zum Projekt aufgetaucht. Sie ist nur kurz sichtbar - einige Sekunden nach Aufruf der Website zieht sie wie ein Blitz über den gesamten Bildschirm: I Live in your Piss (Ich lebe in deiner Pisse).
Geheimbotschaft ist nur kurz sichtbar - einige Sekunden nach Aufruf der Website zieht sie wie ein Blitz über den gesamten Bildschirm: I Live in your Piss (Ich lebe in deiner Pisse).
Venedig zittert vor Holzingers „Kläranlage“, zwei Urin-Tanks bilden das Zentrum der Schau. Das Ministerium versucht gegenüber oe24 zu beruhigen: „Die Künstler:innen performen auf der Biennale 2026 in geklärtem und aufbereitetem Wasser“, heißt es aus dem Büro von Kulturminister Andreas Babler (SPÖ). Man betont die „innovative Kraft“ des Konzepts, das aus 54 Einreichungen von einer Fach-Jury gewählt wurde.
International schlägt das Projekt auch schon hohe Wellen. Mehrere Medien berichten über das Österreich-Projekt bei der Biennale. Die Förderung bleibt aufrecht, das Urin-Schwimmbecken-Spektakel wird durchgezogen. Piss zum bitteren Ende.