Prag gedenkt Befreiung

Rosa Panzer schwimmt auf der Moldau

Pinker Panzer schwimmt durch Prag
© Getty
Aus dem Turm ragt ein riesiger "Stinkefinger" in den Himmel.
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Pinker Panzer schwimmt auf Moldau


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Pinker Panzer schwimmt durch Prag

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Es handelt sich um jenen sowjetischen, 46 Tonnen schweren Panzer, der in den Jahren 1945 bis 1991 auf einem Steinsockel im Prager Stadtviertel Smichov stand - als Erinnerung an die Befreiung der Tschechoslowakei durch die Rote Armee im Mai 1945. 1991 wurde er vom Kunststudenten David Cerny in einer Nacht- und Nebelaktion rosa übermalt.

Stand lange in Militärmuseum
Nachdem der Koloss anschließend wieder in den ursprünglichen, khakifarbenen Zustand gebracht worden war, wurde er erneut von einer Gruppe von Abgeordneten rosa übermalt, bevor er vom Sockel entfernt wurde und den Status eines Denkmals verlor. Seitdem befand sich der Panzer in einem Militärmuseum.

Cerny, der international vor allem durch seine die EU-Länder in satirischer Weise darstellende umstrittene Brüsseler Installation "Entropa" (2009) Bekanntheit erlangte, ist auch der Schöpfer des "Stinkefingers". "Ich will zu der Geste nichts sagen. Jeder soll sich das selbst erklären", sagte er. Der Panzer soll bis 1. Juli auf der Moldau bleiben.

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