Priester von Islamisten gekreuzigt

Schönborn bestätigt

Priester von Islamisten gekreuzigt

Am Karfreitag wurde im Jemen der katholische Priester "Father Tom" gekreuzigt.

Anfang März war der Priester, der dem Salesianer-Orden angehörte, in der Stadt Aden im Jemen als Geisel genommen worden. Nun sollen die Islamisten ihre Drohung, ihn zu kreuzigen, wahrgemacht haben. Auch Kardinal Schönborn sprach in seiner Osternachts-Ansprache über die Kreuzigung.

Geiselnahme
Die Jihadisten waren laut Berichten der "Kleine Zeitung" vor wenigen Wochen in ein vom Orden betriebenes Altersheim eingedrungen und hatten Ordensschwestern und das Pflegepersonal getötet. Als das Gebäude gestürmt wurde, soll der aus Indien stammende Priester in der Kapelle gebetet haben.

16 Menschen wurden bei dem Anschlag am 4. März getötet worden, "Father Tom" wurde als Geisel genommen. Papst Franziskus hatte die Ordensfrauen, die für ihre Kirche sterben mussten, als Märtyrerinnen gewürdigt. Sie seien Opfer einer "Globalisierung der Gleichgültigkeit" geworden, meinte das Oberhaupt der Katholischen Kirche.

Osternachts-Ansprache
In seiner Osternachts-Ansprache bestätigte Kardinal Schönborn, dass die Islamisten ihre Drohung wahrgemacht haben und "Father Tom" am Karfreitag gekreuzigt hatten.

Elmar Kuhn vom CSI Österreich schrieb in einem Brief an den jemenitischen Botschafter in Wien, dass Pater Thomas Uzhunnalil gefoltert werde. Der Botschafter sollte sich dafür einsetzen, den grausamen Mord zu verhindern.

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