Prostituierte lassen Banker nicht mehr ran

Verantwortung für Gesellschaft

Prostituierte lassen Banker nicht mehr ran

Nichts geht mehr bei Madrids Nobel-Escorts - zumindest nicht für Banker.

Während in Spanien erst am Donnerstag ein Generalstreik beginnt, streiken die Nobel-Prostituierten in Madrid bereits jetzt - allerdings heißt es nur für Banker "Nichts geht mehr".

Wie kam es dazu?
In Spanien liegt die Arbeitslosenquote derzeit bei gut 20 Prozent - Kredite werden nur sehr sparsam an Familien, Kleine und Mittlere Unternehmen vergeben. "Als mir einer meiner Kunden erzählte, dass er das Geld von der Europäischen Zentralbank nicht in Kredite weitervergibt sondern in Spekulationen mit Rohstoffgeschäften steckt, war bei mir der Ofen aus", sagt die Nobel-Prostituierte Lucia C.P. als Vertreterin eines Zusammenschlusses von Madrider Escort-Agenturen zur spanischen Nachrichtenseite SDPnoticias.com.

Banker sollen "Verantwortung für die Gesellschaft wahrnehmen"
Erst wenn ihr Kunde seiner "Verantwortung für die Gesellschaft" nachgekommen sei und seine scharfe Kreditlinienvergabe ändere, will Lucía - wie ihre Madrider Kolleginnen - ihr Gewerbe wieder aufnehmen. "Nur wir können wirklichen Druck auf den Bankensektor ausüben", sagte ihre Kollegin Ana.

Druck wächst
Der Streik dauert jetzt schon mehrere Tage an - und der Druck auf die Banker wächst. Manche hätten bereits versucht, sich als Ingenieure oder Architekten "getarnt" Zutritt zu den Nobel-Prostituierten zu verschaffen - jedoch ohne Erfolg. "Ich glaube nicht, dass sie noch viel länger durchhalten können", meinte Ana.

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