Schockbilder: So leiden Esel auf Santorin

Zu dicke Touristen

Schockbilder: So leiden Esel auf Santorin

Tierschützer veröffentlichten erschreckende Bilder von verletzten Eseln.

Auf der griechischen Insel Santorin müssen Esel bei extremer Hitze oft stundenlang Touristen über steile Wege und Treppen transportieren. Immer mehr der Reisenden sind laut Tierschützern aber übergewichtig, weshalb viele der Tiere Verletzungen erleiden.

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Mit Pferden gekreuzt

Weil auch viele der Eselhalter laut der britischen Zeitung "The Sun" mittlerweile eingesehen haben, dass die Tiere die Last der Touristen nicht tragen können, werden immer mehr Esel auf Santorin mit Pferden gekreuzt, um größere und kräftigere Tiere zu erhalten. Doch auch die Maultiere leiden unter der mühsamen Arbeit.

Schock-Fotos

Aus diesem Grund hat die Tierschützer-Vereinigung "Network for Animals" nun Fotos veröffentlicht, die die schlimmen Zustände, in denen sich die Tiere befinden, klar aufzeigen.

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"Es wird empfohlen, dass Tiere nicht mehr als 20 Prozent ihres eigenen Gewichts tragen sollten", zitiert die Zeitung einen Sprecher der Tierschutzorganisation "Help the Santorin Donkeys". Doch die Eselhalter würden dies oft ignorieren. So entstünden die erschreckenden Bilder der verletzten Esel.

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"Vielen Menschen hier ist das Wohl der Tiere einfach egal", so eine Tierschützerin der Organisation "The Donkey Sancuary". Touristen sollen anhand der in sozialen Netzwerken geteilten Bilder nun das Leid der Tiere erkennen und auf das Eselreiten auf Santorin verzichten.

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