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39 Mal wurde Polizei gerufen

Schul-Killer: Attacken auch gegen Mutter

Gewalt beherrschte das Leben des Amokläufers von Florida. Er tyrannisierte auch seine Familie.

Innerhalb von nur 10 Minuten erschoss ­Nikolas Cruz (19) 17 Menschen in seiner ehemaligen Schule in Florida – ausgerechnet am Tag der Liebe, dem Valentinstag. Einer der tragischen Vorfälle, die ihn völlig aus der Bahn warfen, war der Verlust seiner Adoptivmutter im vergangenen November.

Gewalt

Lynda Cruz musste jahrelang die extreme Brutalität ihres Sohnes erleiden. Etliche Male ging Nikolas’ Gewalt so weit, dass Lynda die Polizei rufen musste. Laut CNN erschienen die Cops 39 Mal, um einzugreifen.

In den Polizeiakten sind die Details zu lesen: In einem Fall warf Nikolas Sessel, einen Hundenapf und einen Becher auf seine Mutter. Grund seines Ausrasters: ein Xbox-Verbot, das ausgesprochen wurde, weil er nicht in die Schule gehen wollte. Ein anderes Mal malträtierte er seine Mutter mit einem Staubsauger-Schlauch.

Waffenschein

Großer Kritikpunkt: Auch nach all diesen Polizei-Aktionen bekam Cruz einen Waffenschein, mit dem er legal das Sturmgewehr AR-15 kaufen konnte, mit dem er später sein Massaker anrichtete.

Wie konnte das passieren? Trotz aller Behördenkontakte kam es nicht ein Mal zu einer Anklage oder einer Verurteilung. So wurde er nicht mit ­einem Waffenverbot belegt.

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