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Bayern-Randale: "Hätte Tote geben können"

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Beinahe 200 Festnahmen nach Ausschreitungen in Gelsenkirchen.

Bei den Ausschreitungen im Umfeld des deutschen Fußball-Bundesliga-Spitzenspiels am Samstag zwischen dem FC Schalke 04 und Bayern München (1:3) sind 196 gewaltbereite Fußball-Anhänger vorläufig festgenommen worden. Nach Polizeiangaben versuchten "in einer gemeinsamen Aktion gewaltbereite Anhänger des FC Bayern München und des VfL Bochum den Kassenbereich Nord an der Arena zu stürmen".

Die Polizei sprach dabei von einem "extrem gewalttätigen Übergriff", bei dem zahlreiche Menschen teilweise erheblich verletzt wurden. Ein hochrangiger Polizei-Beamter gegenüber der "Bild": "Es ist unfassbar, dass diese Randalierer durch ihre Aktion gerade wegen der erhöhten Terrorgefahr eine Massenpanik in Kauf genommen haben. Dann hätte es Tote geben können."

Bayern-Boss stinksauer
Die Anhänger des FC Schalke 04 hätten sich nach Polizeiangaben durch diesen Zwischenfall nicht provozieren lassen. Der FC Bayern München distanzierte sich mit deutlichen Worten von den Gewalttätern. "Es ist mir und uns allen absolut unerklärlich, wie man sich gerade in diesem Moment, nach den furchtbaren Ereignissen von Paris, so respektlos gegenüber der Gesellschaft und dem Fußball zeigen kann. Ich habe erwartet, dass Fans des FC Bayern sich angemessen sensibel und anständig verhalten", klagte der Vorstandsvorsitzende des deutschen Rekordmeisters, Karl-Heinz Rummenigge.

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