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Behörde bestätigt

Schweinepest-Verdacht versetzt Deutschland in Alarm

In Brandenburg gibt es einen amtlichen Verdachtsfall der afrikanischen Schweinepest.

Berlin. In Deutschland ist womöglich die Afrikanische Schweinepest (ASF) aufgetreten. Das deutsche Landwirtschaftsministerium gab am Mittwoch einen amtlichen Verdachtsfall in Brandenburg bekannt. Ein Wildschwein-Kadaver, der wenige Kilometer von der deutsch-polnischen Grenze im Spree-Neisse-Kreis gefunden wurde, wird demnach nun virologisch untersucht.

Nach Abschluss der Analyse werde das Landwirtschaftsministerium am Donnerstag über das Ergebnis informieren. Die Afrikanische Schweinepest ist hoch ansteckend für Haus- und Wildschweine und endet meist tödlich. Für Menschen hingegen ist die Tierseuche ungefährlich.

Im Jänner hatte sich die deutsche Bundesregierung besorgt gezeigt über die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASF) im polnischen Grenzgebiet zu Deutschland. Die Krankheit wird von Wildschweinen übertragen und ist bei Schweine-Züchtern gefürchtet. China und andere asiatische Länder verhängen in der Regel Importverbote für Fleisch aus Regionen, in denen ASF festgestellt wurde. Deutschland ist einer der größten Schweinefleisch-Exporteure Europas.



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