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USA

Serienkiller Charles Manson mit 83 verstorben

Manson war wegen Mordserie ursprünglich zum Tode verurteilt worden.

Der als mehrfacher Mörder verurteilte US-Kriminelle Charles Manson ist tot. Der ehemalige Sektenführer mit eingeritztem Hakenkreuz auf der Stirn starb am Sonntagabend (Ortszeit) in einem Krankenhaus in Kern County (Kalifornien) eines natürlichen Todes, wie die kalifornische Gefängnisbehörde mitteilte. Manson wurde 83 Jahre alt.

Mordserie

Die "Manson Family" wurde in den 1960er-Jahren in Kalifornien gegründet. Manson sah in sich eine Wiedergeburt Christi. 1969 hatte der damals 34-Jährige mehrere Anhänger zu einer brutalen Mordserie in Los Angeles angestiftet. Zu den insgesamt sieben Opfern zählte die hochschwangere Schauspielerin Sharon Tate, Ehefrau von Regisseur Roman Polanski. Manson gilt als einer der berüchtigtsten Mörder der US-Geschichte. Er war nicht selbst am Tatort - im Mordprozess stellte ihn die Staatsanwaltschaft als satanisches Monster und Drahtzieher dar, dem seine Anhänger bedingungslos gefolgt seien.
 
Für seine Rolle bei den Verbrechen war Manson ursprünglich zum Tode verurteilt worden. Dies wurde 1972 in lebenslange Haft umgewandelt, als Kalifornien für einige Jahre die Todesstrafe abschaffte. Eine Freilassung auf Bewährung wurde ihm bereits ein Dutzend Mal verwehrt. Die nächste Bewährungsanhörung wäre für das Jahr 2027 angesetzt gewesen.
 
2015 wollte Manson im Corcoran State Prison eine damals 27-Jährige heiraten. Ein Gericht untersagte dies. Die Frau hatte bereits als Teenager zu ihm Kontakt aufgenommen, wie sie dem Magazin "Rolling Stone" sagte.
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