Porno-Skandal um Rammstein-Sänger

Todesdrohungen gegen russische Sexdarstellerinnen

Porno-Skandal um Rammstein-Sänger

Rammstein-Frontmann Till Lindemann provoziert mit seiner Single „Platz Eins“. Das Musikvideo enthält echte Sexszenen und ist unzensiert nur auf einer deutschen Pornoplattform zu sehen. 

Für viele war die Nachricht im März ein Schock: Till Lindemann befand sich wegen einer Lungenentzündung zwischenzeitlich auf der Intensivstation. Zuerst wurde angenommen, dass der 57-Jährige am Coronavirus erkrankt sei. Dies stellte sich jedoch letztlich als falsch heraus.

Im Februar hat Rammstein-Sänger Till Lindemann aus seinem Album "F + M" seine erste Single „Platz Eins“ ausgekoppelt. Aufgrund der Sexszenen ist das Video unzensiert nur auf dem deutschen Pornokanal „Visit-X“ zu sehen, Stichwort "Till the end".

Vergewaltigungs- und Todesdrohungen

Laut dem Rolling Stone Magazin wurde die Identität einiger russischen Darstellerinnen auf dem Netzwerk “VK” (das russische Facebook) preisgegeben. Daraufhin hätten zahlreiche Frauen Drohungen und Beleidigungen erhalten. Aber auch eine radikale Gruppierung hat zahlreiche Frauen bedroht. Dies ging so weit, dass zahlreiche Darstellerinnen Vergewaltigungs- und sogar Todesdrohungen ausgesetzt waren.

Die Provokation ist sein Geschäft

Immer wieder bringt Tillmann seine Kritiker auf die Palme. Ein Kommentar von Carsten Otte (SWR2) unterstellt Lindemann sein neues Poesiealbum enthalte „frauenfeindliche und menschenverachtende Texte unter dem Deckmantel der vermeintlichen Kunstfreiheit“. Als Beispiel sei die Zeile „Ich liebe die Musik / Doch leise soll sie sein“ genannt. Das Poesiealbum trägt den Titel „100 Gedichte“.

Seine Fans sehen die Kritik gelassen. 

Zensierte Version des Videos

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