Snowden-Krimi: Russen sind weiter stur

Russland

Snowden-Krimi: Russen sind weiter stur

Der Ex-US-Geheimdienstmitarbeiter dürfe gar nicht abgeschoben werden, so Moskau.

Moskau setzt auf Zeit, Washington schäumt: Russland lehnt die von den USA geforderte Auslieferung von Edward Snowden weiter ab. „Eine Auslieferung ist unmöglich“, sagte Michail Fedotow, Chef des Kreml-Menschenrechtsrates, am Donnerstag. Internationale Konventionen würden verbieten, einen Menschen abzuschieben, der um Asyl gebeten habe, sagte Fedotow.

Russland verweist zudem darauf, dass in den USA die Todesstrafe vollzogen werde und es überdies kein bilaterales Auslieferungsabkommen gebe.

Rückendeckung. Snowdens russischer Anwalt Anatoli Kutscherena leistet der Regierung in Moskau Schützenhilfe: Snowden habe noch gar keine Dokumente erhalten, die es ihm erlauben würden, den Flughafen zu verlassen. Und: Über sein Asylgesuch sei noch nicht entschieden worden. Der 30-Jährige hält sich seit mehr als einem Monat in der Transitzone des Moskauer Flughafens Scheremetjewo auf.

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