Studenten stellen rassistischen Professor bloß

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Studenten stellen rassistischen Professor bloß

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Professor wird vor der Lehrveranstaltung mit eigenen Tweets konfrontiert.

Im Netz sorgt momentan ein Video für Furore. Es zeigt einen Universitätssaal der juristischen Fakultät in Leipzig, bei dem Studenten vor Beginn der Lehrveranstaltung ihren Kommilitonen zeigen, was der Vortragende Thomas Rauscher in seiner Freizeit so treibt.

Zum Anfang der Vorlesung wurden seine neuesten Tweets von seinem mittlerweile inaktiven Twitter-Account an die Wand geworfen und Flyer mit den "Highlights" der letzten Jahre verteilt. Darunter Tweets wie „Polen: Ein weißes Europa brüderlicher Nationen. Für mich ist das ein wunderbares Ziel“, oder „Ehegattensplitting für eingetragene Lebenspartner. Forderung einer die Familie pervertierten Lebensform auf Kosten anderer Steuerzahler.“

Anfänglich versucht Rauscher die Störenfriede herauszubitten, nachdem aber die Zuhörer äußern, den Überraschungs-Beitrag hören zu wollen, und nach kurzen Diskussionen, lässt er sich stoisch den Spiegel vorhalten.

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"Mir schien dieses eine Zitat von einem Transparent der Demonstration als eine sehr knappe, pointierte Zusammenfassung dessen, was national und konservativ denkende Menschen in Europa derzeit bewegt", erklärt Rauscher im Gespräch mit der HuffPost.

Seinen Twitter-Account hat er mittlerweile gelöscht.

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