Myanmar

Unglück

Teile von vermisstem Flugzeug vor Myanmar entdeckt

Der Kontakt zu der Maschine mit 116 Menschen an Bord ist abgerissen.

Eine vor der Küste Myanmars vermisste Militärmaschine ist offenbar abgestürzt. Teile des Flugzeugs seien am Mittwochabend (Ortszeit) rund 218 Kilometer von der Hafenstadt Dawei in der Adamanensee entdeckt worden, sagte ein Armeevertreter. Die Maschine war von der südlichen Stadt Myeik mit 116 Menschen an Bord in Richtung Rangun gestartet, als über dem Meer der Kontakt zu ihr abbrach.

An Bord waren laut Deutscher Presseagentur (dpa) 104 Menschen - 90 Passagiere und 14 Besatzungsmitglieder. Die Nachrichtenagentur AFP sprach von 116 Personen. Demnach waren nach Angaben eines Flughafenvertreters 105 Passagiere und elf Besatzungsmitglieder an Bord. Die meisten Passagiere seien vermutlich Angehörige der in der Küstenregion stationierten Soldaten. "Ich denke, es muss einen technischen Fehler gegeben haben", sagte der Vertreter. "Hier herrscht schönes Wetter."

Der Militärchef des Landes, General Min Aung Hlaing, bestätigte auf seiner Facebook-Seite, dass die Maschine vermisst wird. Demnach war das Flugzeug aus dem Südosten von Myanmar auf dem Weg in die ehemalige Hauptstadt Rangun. Der Weg dorthin führt über das Meer.

Der letzte Kontakt zu der Maschine soll um 13.06 Uhr Ortszeit bestanden haben, als sie auf etwa 5.500 Metern Höhe war. Zu diesem Moment habe sich die Maschine über der Andamanensee in der Nähe der Stadt Dawei befunden, der Hauptstadt der Region Tanintharyi. Nach Angaben der Armee haben die Such- und Rettungsarbeiten bereits begonnen.

Bei der Maschine handelt es sich um ein Transportflugzeug des chinesischen Herstellers Shaanxi, eine sogenannte Shaanxi Y-8. Die Maschine basiert auf einer Baureihe der älteren sowjetischen Antonow-Maschinen.

 

 




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