Tiroler Goldmord: Jetzt spricht die Tochter

"Sie waren kein Paar"

Tiroler Goldmord: Jetzt spricht die Tochter

Die 21-jährige Tochter des Opfers sagt, ihre Mutter und der Polizist seinen kein Paar gewesen.

Im Tiroler " Goldmord " geht die Tochter des Opfers an die Öffentlichkeit und wehrt sich gegen Aussagen des verdächtigen Polizisten. Die 49-jährige Bankerin und der in U-Haft sitzende Beamte seien kein Paar gewesen, betonte die 21-Jährige in einem Interview mit der Tiroler Tageszeitung (Mittwochausgabe).

Von den acht Kilogramm des Mitte März verschwundenen Goldes im Wert von 333.000 Euro fehlt weiter jede Spur. 100 Zeugen wurden mittlerweile von der Polizei einvernommen.

Es gelte das Ansehen und die Ehre der Verstorbenen zu wahren, sagte die Tochter. Sie hat sich daher an einen Anwalt gewandt. Nach Ansicht der jungen Frau handelt es sich bei den Aussagen des Verdächtigen um Schutzbehauptungen, die Angaben seien "völlig aus der Luft gegriffen". Monate vor dem Mord habe die Mutter erzählt, dass ein Polizist begonnen habe, sie anzurufen und ihr Blumen zu bringen. Sogar ein Essen mit dem Bekannten habe es gegeben. "Sie bezeichnete ihn als Schleimer. Zu einer Freundschaft oder gar - wie vom Verdächtigen behauptet - Beziehung war und wäre es niemals gekommen", wurde die junge Frau zitiert.

Auch eine Komplizenschaft schloss die Tochter aus. "Mama kann sich nun nicht mehr wehren. Wir, die Bank und das Leben in der Gemeinde waren aber ihr Leben. Stets hatte sie Privates von der Bank strikt getrennt. Niemals hätte sie ihr gesamtes Leben für so eine Tat aufgegeben", betonte sie. Ihre Mutter hätte dies finanziell auch nicht nötig gehabt.

Diashow: Hier wurde die Bankerin gefunden

Hier wurde die Bankerin gefunden

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