Goldmord: Polizist und Opfer ein Paar?

Raub sollte fingiert werden

Goldmord: Polizist und Opfer ein Paar?

Polizist sagt: Er und getötete Bankangestellter waren ein Paar.

Der im sogenannten Tiroler Goldmord tatverdächtige 51-jährige Polizist soll laut seinem Anwalt eine Beziehung zu der getöteten 49-jährigen leitenden Bankangestellten gehabt haben. Die beiden sollen ein Paar gewesen sein.

Gegenüber der "Tiroler Tageszeitung" (Samstagsausgabe) erklärte der Anwalt des Mannes, Hansjörg Mader: "Mein Mandant sagt, seine Freundin und er wollten einen Raub fingieren. Den diesbezüglichen Plan haben sie gemeinsam ausgeheckt."

Wo ist das Gold?
Wo sich die verschwundenen Goldbarren im Wert von 333.000 Euro, die das Mordopfer bei sich gehabt haben soll, nun befinden, wisse sein Mandant nicht, betonte Mader. Zudem gebe der 51-Jährige an, nicht am Tatort in Wiesing gewesen zu sein. Mit einem Alibi für die Mordnacht tue sich sein Mandant schwer, da die Gerichtsmedizin den Zeitpunkt für den Tod der Bankmitarbeiterin nur sehr ungenau eingrenzen könne, erklärte der Anwalt.

Der Beamte, der sich seit 25 Jahren im Polizeidienst befindet, geriet nach dem Mitte März verübten Verbrechen in Verdacht, die Frau mit Chloroform betäubt, im Wagen angegurtet und einen Notsignalgeber im Auto entzündet zu haben. Das 49-jährige Opfer erstickte schließlich am Kohlenmonoxid.

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