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Kampf gegen Virus

Tragisch: Dieses Baby hat Ebola

Bereits über 4.000 Menschen gestorben. Kanada liefert Impfstoff.

Dieses Baby (siehe Foto oben) ist mit dem Ebola-Virus infiziert. Wird es überleben? Bisher mussten schon weit über 4.000 Menschen wegen dem tödlichen Virus ihr Leben lassen.

Kanada liefert Impfstoff an WHO
Im Kampf gegen das Ebola-Virus stellt Kanada der Weltgesundheitsbehörde WHO einen Impfstoff zur Verfügung. Die Substanz habe verheißungsvolle Ergebnisse in Tierversuchen erzielt und werde derzeit am Menschen getestet, teilte die WHO mit. Die WHO werde demnächst entscheiden, wie der experimentelle Wirkstoff weiter verteilt und eingesetzt werde.

Kanada hatte bereits im August angekündigt, den in Kanada entwickelten Impfstoff VSV-EBOV an die WHO für den Einsatz in Afrika zu liefern. Er ist aber noch in kanadischen Laboren, weil beide Seiten über logistische und ethische Fragen stritten. Die jetzt angekündigten 800 Einheiten des Mittels werden der Regierung zufolge ab Montag in drei getrennten Lieferungen zum WHO-Sitz nach Genf gebracht. Sie müssen den Angaben zufolge während der gesamten Zeit unter äußerst niedrigen Temperaturen gehalten werden. Wie viele Menschen damit behandelt werden könnten, ist den Behörden zufolge unklar, weil es noch keine Erfahrungen gebe.

Kreuzfahrtschiff nach Anlegeverboten zurück in USA
Ein amerikanisches Kreuzfahrtschiff, das wegen Angst vor Ebola in zwei Karibik-Häfen abgewiesen worden war, ist in die USA zurückgekehrt. Die "Carnival Magic" legte am Sonntagmorgen (Ortszeit) im texanischen Hafen Galveston an. Eine Frau, die als Laborleiterin in einem Krankenhaus mit Ebola-Proben in Kontakt gekommen sein soll, durfte das Schiff zusammen mit den anderen Passagieren verlassen.

Wie der Lokalsender Khou berichtete, zeige die Frau keine Ebola-Symptome. Demnach erklärte die zuständige Bezirksgesundheitsbehörde, es gebe keine Hinweise darauf, dass ein Gesundheitsrisiko für Passagiere oder die Region Galveston bestehe. "Die Passagierin und ihr Reisepartner haben die Erlaubnis erhalten, ohne Beschränkungen von Bord zu gehen", zitierte Khou aus der Mitteilung.

Das Schiff hatte wegen der Frau, die sich an Bord freiwillig in Quarantäne befand, weder in Belize noch auf der mexikanischen Insel Cozumel anlegen dürfen. Das Unternehmen Carnival Cruise Lines ordnete daraufhin die Rückkehr nach Galveston an.



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