Trump begnadigt Rapper - aber nicht Joe Exotic

Tiger King bleibt in Haft

Trump begnadigt Rapper - aber nicht Joe Exotic

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Eine Limousine stand bereits bereit, nun muss Joe Exotic aber doch im Gefängnis bleiben.

 Kurz vor dem Ende seiner Amtszeit hat US-Präsident Donald Trump mehr als 70 Menschen begnadigt, darunter seinen früheren Chefstrategen Steve Bannon. "Präsident Donald J. Trump hat 73 Personen begnadigt", teilte das Weiße Haus am Mittwoch mit. Er milderte demnach außerdem die Strafen von 70 weiteren Menschen ab. Bannon wird im Zusammenhang mit einer Spendenaktion für den Bau der von Trump vorangetriebenen Grenzmauer zu Mexiko vorgeworfen, Geld abgezweigt zu haben.
 
Video zum Thema: Trump begnadigt über 70 Menschen
 
Die Liste der begnadigten Personen reicht von einem ehemaligen Kongressabgeordneten bis zum US-Rapper Lil Wayne ("Lollipop"), der wegen unerlaubten Waffenbesitzes angeklagt worden war. Nicht enthalten waren Trump selbst, Mitglieder seiner Familie und sein persönlicher Anwalt Rudy Giuliani. Medienberichten zufolge hatten Berater dem abgewählten Präsidenten davon abgeraten, seinen engsten Kreis auf die Liste zu setzen.
 

Joe Exotic bleibt in Haft

Tiger King Joe Exotic wird hingegen nicht begnadigt. Der Netflix-Star sitzt im Gefängnis, weil er einen Mörder angeheuert haben soll, um die Tierschützerin Carole Baskin umzubringen. Sein Anwalt Eric Love zeigte sich noch vor wenigen Tagen optimistisch, dass sein Mandat freigelassen würde. „Wir sind so zuversichtlich, dass wir bereits eine Limousine etwa eine halbe Meile vom Gefängnis entfernt geparkt haben.“ 
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