Im aktuellen Sonntagstrend liegen CDU/CSU erstmals seit Mitte September wieder gleichauf mit der AfD.
Während die AfD seit mehreren Wochen auf ihrem Wert verharrt, konnte die Union zulegen und wieder aufholen - jetzt heoßt es: Gleichstand!
Zuletzt lagen beide Parteien am 13. September 2025 gleichauf, damals mit jeweils 25 Prozent Zustimmung, wie die Bild berichtet.
FDP-Lindner-Partei stürzt ab
Auch die SPD gewinnt in der aktuellen Befragung einen Prozentpunkt hinzu und erreicht nun 16 Prozent. Damit ist sie erstmals seit Ende Juni 2025 wieder auf diesem Niveau. Verlierer der Woche ist die FDP: Sie fällt von vier auf drei Prozent und entfernt sich weiter von der Fünf-Prozent-Hürde. Bereits zuvor war sie nicht mehr im Bundestag vertreten.
Sahra Wagenknecht zittert um Prozente
Unverändert bleiben die Werte der übrigen Parteien. Die Grünen kommen erneut auf elf Prozent, die Linke auf zehn Prozent. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) verharrt bei vier Prozent und würde ebenfalls den Einzug ins Parlament verfehlen. Sonstige Parteien erreichen zusammen vier Prozent.
Koalition hätte keine Mehrheit mehr
Da laut Umfrage parlamentarische Mehrheiten im Bundestag erst ab 45 Prozent möglich wären, hätte die derzeitige schwarz-rote Koalition mit zusammen 42 Prozent keine Mehrheit mehr. Auch eine rot-rot-grüne Dreierkoalition käme mit 37 Prozent nicht auf eine regierungsfähige Mehrheit. Rechnerisch möglich wäre lediglich eine Koalition aus Union, SPD und Grünen oder ein politisch ausgeschlossenes Bündnis von CDU/CSU und AfD.
AFD siegt im Osten, Union im Westen
Regional zeigen sich deutliche Unterschiede: In Ostdeutschland liegt die AfD mit 41 Prozent klar vor der Union, die dort auf 20 Prozent kommt. Im Westen führt hingegen die CDU/CSU mit 28 Prozent vor der AfD mit 22 Prozent.