Umweltschützer wollen Feuerwerk zu Silvester verbieten

Forderung für Dutzende Städte

Umweltschützer wollen Feuerwerk zu Silvester verbieten

Die Deutsche Umwelthilfe will Feuerwerk an SIlvester verbieten.

Erfurt. Die Deutsche Umwelthilfe hat für 98 deutsche Städte einen Antrag auf ein Feuerwerkverbot gestellt. Als Alternative soll zu Silvester eine Laser- und Lichtshow das Spektakel des Feuerwerks ersetzen.

Die Umwelthilfe hat die deutsche Bundesregierung aufgefordert, zu Silvester Städten ein Verbot von Böllern und Feuerwerk aufzuerlegen. Der Chef der Deutschen Umwelthilfe Jürgen Resch ist der Meinung, dass sich die SPD Umweltministerin Svenja Schulze, für eine Änderung des Gesetzes gegen Luftverschmutzung oder die der Sprengstoffverordnung einsetzen muss.

Die Umwelthilfe sieht in einer Laser- und Lichtshow die richtige Alternative und hat 98 Städte, die eine hohe Feinstaubbelastung im Jahresmittel haben, aufgefordert, "die für die Luftqualität, Gesundheit und Tierwelt schädliche Böllerei zu verbieten.

Laser- und Lichtshow zu Silvester

Das Vorbild für ein Silvester der Zukunft ist Landshut in Bayern, wo eine Lasershow und Musik den Jahreswechsel einläutet. An Silvester gelange laut Jürgen Resch in vielen Städten in der Regel ein Sechstel der Feinstaub-Menge in die Luft, die sonst vom normalen Straßenverkehr innerhalb eines Jahres komme.

Die DUH stellte bereits im Juli bzw. im Oktober 2019 einen formalen Antrag auf den Erlass eines kommunalen Böller-Verbots. Unter diesen 98 Städten sind u.a. Aachen, Augsburg, Berlin, Bremen, Dortmund, Erfurt, Frankfurt am Main und Hamburg.



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