US-Biker beschützen missbrauchte Kinder

Herzzerreißend

US-Biker beschützen missbrauchte Kinder

Missbrauchte Kinder werden unterstützt, wenn Polizei versagt.

Man kennt sie aus Filmen oder aus den Nachrichten. Entweder machen sie die Highways unsicher oder liefern sich knallharte Rockerkriege. Oft spielen Alkohol, Drogen, Waffen und Gewalt die Hauptrolle. Doch eine Biker-Gruppe aus dem US-Bundestaat Utah will sich ein zahmeres Image aneignen. Si e treten als Kinderbeschützer auf.

Bewacher
Sie sind unterwegs mit Motorrädern und dunklen Leder-Outfits. Die „Bikers against Child Abuse“ (Deutsch: Biker gegen Kindesmissbrauch), patrouillieren auf den Straßen um Kinder vor Gewalt zu schützen. So wurden sie schon von einer Mutter um Hilfe gebeten, weil ihr Ehemann sie und das gemeinsam Kind geschlagen hat. Jetzt werden sie von der Gruppe rund um die Uhr bewacht, damit der gewalttätige Vater sich ihnen nicht nähern kann.

Kinderfürsorge
Aber ihr Engagement geht um vielfaches weiter. Wenn Heimkinder draußen missbraucht wurden, werden sie von den Schulen abgeholt und nach Haus gebracht. „Wir eskortieren Kinder auch bis zum Gericht, damit sie sich neben ihren Peinigern sicherer und mutiger fühlen“, erzählte Bob, ein Mitglied der Gang, im Interview auf dem Online-Kanal "Emotional Mojo".

100 Mitglieder
Die Einfühlsamkeit stammt vermutlich von dem Biker-Gründer. Vor über 20 Jahren wurde die Organisation von einem Kinderpsychologen gegründet. Was ihm auffiel: Kinder fühlen sich von Motorräder angezogen. Also warum ihnen damit nicht das Gefühl von Sicherheit geben. Die Idee ging auf. Heute besteht die Organisation aus etwa 100 Mitgliedern.

Verstoßen sie damit gegen das Gesetz, wenn sie es selbst in die Hand nehmen. Ja. Doch das Modell wirkt, wenn Polizei, Recht und Ordnung versagen.

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