Die USA haben eine massive Militärmacht in der Nähe des Irans zusammengezogen und signalisieren Bereitschaft für einen möglichen Angriff.
Präsident Donald Trump droht dem Mullah-Regime mit "verheerender Zerstörung", betont dabei jedoch vor allem die iranische Nuklearbedrohung und weniger einen Regimewechsel oder eine "Beistandsmission" für die Protestierenden im Iran.
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Kern des Aufmarschs ist die US-Angriffsgruppe um den Atomflugzeugträger USS Abraham Lincoln mit rund 70 Kampfflugzeugen, begleitet von Zerstörern mit Tomahawk-Raketen. Insgesamt sind etwa 50.000 US-Soldaten in der Region stationiert, unterstützt von Kampfjets, Tankflugzeugen, Luftabwehr- und elektronischen Kriegsführungssystemen. "Alles ist in Position", sagt der ehemalige US-Armeegeheimdienstoffizier Michael Pregent gegenüber "Bild". "Jedes Ziel im Iran ist angreifbar!", fügt er hinzu.
Flugzeugträger als Ablenkungsmanöver?
Laut "Bild" halten Militärexperten den Flugzeugträger auch für ein mögliches Ablenkungsmanöver, während strategische Angriffe durch B-2-Tarnkappenbomber und bunkerbrechende Bomben auf iranische Atomanlagen erfolgen könnten.
Die USS Abraham Lincoln bleibt im Arabischen Meer, da ein Einsatz im Persischen Golf aufgrund möglicher iranischer Drohnen- und Raketenschwärme als zu riskant gilt. Ein möglicher US-Angriff hätte laut Pregent einen starken "psychologischen Faktor" auf die iranische Opposition, da das Mullah-Regime dem US-Militär kaum etwas entgegensetzen könnte.