Verwehte Heißluftballons legen Venedig lahm

Flughafen geschlossen

Verwehte Heißluftballons legen Venedig lahm

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Mehr als ein Dutzen Heißluftballons buchstäblich "vom Winde verweht".

Mehr als ein Dutzend Heißluftballone haben am Dienstag kurzfristig den Betrieb des Flughafens von Venedig lahmgelegt. Sie waren im Rahmen des Dolomiten-Ballonfestivals in Toblach im Südtiroler Pustertal gestartet und buchstäblich vom Winde verweht worden: Vom Nordwind bis zur Lagune von Venedig, wie lokale Medien am Mittwoch berichteten.

Die Flugsicherung ließ die Maschinen zunächst Richtung Süden starten, ehe sie den Marco-Polo-Airport für eine Viertelstunde überhaupt schloss. Die Gefahr, dass die Ballone in den Sog von Verkehrsflugzeugen geriet, war nämlich groß. Auf dem US-Luftwaffenstützpunkt in Aviano - ungefähr auf halbem Weg von Toblach nach Venedig - galt ein Startverbot für Kampfflugzeuge. In Venedig wirbelten die Ballone den Flugplan gehörig durcheinander: Die Schließung dauerte zwar nur eine Viertelstunde, führte aber zu Verspätungen.

Die Ballone setzten schließlich auf dem Festland auf. Am Ballonfestival in Toblach, das noch bis 13. Jänner dauert, nehmen rund drei Dutzend Teams teil, unter ihnen mehrere aus Österreich.

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