Ein Lkw, vollgepackt mit 12 Tonnen KitKat, ist auf dem Weg von Italien nach Polen spurlos verschwunden. Nestlé startet nun eine ungewöhnliche Suchaktion, um die über 400.000 Riegel wiederzufinden.
Der Transport mit der süßen Fracht startete letzte Woche in Italien und sollte mehrere europäische Länder beliefern. Von dem Lastwagen und der Ladung, die insgesamt 413.793 Riegel der neuen F1-Serie umfasst, fehlt seither jede Spur. Mittwoch veröffentlichte Nestlé dazu auf Instagram nähere Informationen zur großangelegten Suche nach dem Diebesgut.
Nestlé arbeitet bei den aktuellen Ermittlungen eng mit den örtlichen Behörden und Partnern aus der Lieferkette zusammen. Da die Schokolade über inoffizielle Wege auf den Markt gelangen könnte, warnt das Unternehmen vor verdächtiger Ware. Der KitKat-Diebstahl betrifft eine riesige Menge, doch die Riegel können über ihren spezifischen Strichcode identifiziert werden. Sobald ein Scanner an einer Supermarktkasse einen Treffer landet, gibt es klare Anweisungen für das Personal, wie der Hersteller zu informieren ist.
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Jagd per Online-Tracker
Um die Suche zu beschleunigen, hat Nestlé den "Stolen Kitkat Tracker" ins Leben gerufen. In einem Post von Mittwoch betonte das Unternehmen, dass es sich dabei um keinen Aprilscherz handelt. Kunden können die Seriennummer ihrer Packung online eingeben und so selbst prüfen, ob sie unbewusst Schokolade aus dem Raub gekauft haben. Dieser digitale Weg soll helfen, die Verkaufswege der Diebe schnellstmöglich trockenzulegen.
Trotz der enormen Menge an verschwundener Ware gibt es für Naschkatzen in Österreich und ganz Europa eine Entwarnung. Ursprünglich befürchtete Lieferengpässe vor den Feiertagen wird es laut Nestlé nicht geben. Die Versorgung mit Schokolade für Ostern sei sichergestellt.