Bilanzpräsentation

Hypo OÖ: 2025 lief gut, 2026 stark vom Kriegsverlauf abhängig

HYPO Oberösterreich setzte 2025 Wachstum im Kundengeschäft fort. 

. Der Vorstandsvorsitzender der HYPO Oberösterreich Klaus Kumpfmüller hat damit gerechnet, dass 2026 ein Jahr des Aufschwungs wird. Der Krieg im Persischen Golf spiegelt sich jedoch in den Zahlen wieder. "Wenn der Krieg schnell vorbei ist, können wir noch mit einem blauen Auge davon kommen", bleibt Kumpfmüller zuversichtlich. Wenn der Konflikt rasch beendet wird, könnte das prognostizierte Wirtschaftswachstum 2026 von 1,2 auf 0,5 Prozent sinken. Wenn er nicht schnell vorbei ist, könnte es laut Kumpfmüller zu einer Schrumpfung von bis zu minus 2 Prozent kommen. 

Der Turnaround nach einer langen Rezessionsphase hatte bis zum Kriegsbeginn im Februar angedauert. Das Geschäftsjahr 2025 war in der HYPO Oberösterreich in vielen Geschäftsbereichen von einem  Wachstum geprägt. Das Finanzierungsvolumen konnte um +5,2 Prozent auf 6.912,7 Mio. Euro (2024: 6.569,3 Mio.Euro) gesteigert werden. Auch das Einlagenvolumen wurde im Privatkundenbereich um +4,5 Prozent ausgebaut. Dank ihres weiterhin wachsenden Kundengeschäfts steigerte die HYPO den Konzernjahresüberschuss vor Steuern deutlich auf 34,4 Mio. Euro (2024: 30,8 Mio Euro). Die Bilanzsumme belief sich zum Jahresende auf 8.696,6 Mio. Euro (2024: 8.747,7 Mio. Euro).

Wohnbauanleihen stark nachgefragt

„Im Finanzierungsbereich liegen wir beim Neugeschäft nun wieder auf dem hohen Niveau von 2022“, sagt Kumpfmüller. Die Hypo-Wohnbauanleihen seien besonders nachgefragt gewesen. 2025 konnte ein Volumen von 289 Mio. Euro (2024: 171,1 Mio. Euro) platziert werden. Die Filiale in der Eisenhandstraße wird bis Ende des Jahres aufgelassen - zehn Filialen verbleiben.

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