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Proteste in Lesbos

Brand in Flüchtlingslager: Mutter und Kind sterben in Flammen

Bei Protesten in einem Flüchtlingslager auf Lesbos brach ein verheerendes Feuer aus. Eine Mutter und ihr Kind verloren dabei ihr Leben.

Griechenland. Bei Protesten in einem Flüchtlingslager auf der griechischen Insel Lesbos kam es, neben Auseinandersetzungen zwischen Migranten und Polizei, zu einem verheerenden Brand. Grund der lautstarken Proteste soll die Forderung nach einer Überstellung sämtlicher Flüchtlinge aufs griechische Festland gewesen sein.

Laut Augenzeugenberichten wurde der leblose Körper einer Frau in ein lokales Krankenhaus gebracht. Weiteren Informationen zufolge soll ein Kind bei den Ausschreitungen umgekommen sein. Die griechische Polizei versuchte die Proteste mit Tränengas einzudämmen, nachdem ein Feuer im Camp ausgebrochen war.

Lesbos' Bürgermeister Stratis Kytelis: "Die Situation ist angespannt. Es gibt Informationen über eine tote Mutter samt Kind. Bestätigen konnten wir das jedoch noch nicht." Laut Polizeisprecher soll das Feuer in der Nähe des Flüchtlingslagers in einem Olivenhain ausgebrochen sein. Kurze Zeit später brannte es auch innerhalb des Lagers. Das Feuer wurde nach Eindämmung der Aufstände gelöscht, jedoch konnte das Camp wegen der angespannten Lage aufgrund der Proteste nicht betreten werden. 

Das Moria Camp auf Lesbos bietet rund 13.000 Menschen Unterkunft. Ausgelegt ist das Camp jedoch nur für 3.000 Personen. Derzeit beherbergt Griechenland knapp 70.000 Flüchtlinge.

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