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Weltchronik

Freaks stürzten sich den Rheinfall hinunter

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Ein Österreicher und ein Deutscher fuhren mit ihren Kajaks den den größten Wasserfall Europas hinunter. Beide kamen unten heil an.

Mehr Glück als Verstand hatten ein 27-jähriger Österreicher und ein 35-jähriger Deutscher am Sonntag im Schweizer Neuhausen (Kanton Schaffhausen). Mit zwei Kajaks fuhren sie den größten Wasserfall Europas, den 23 Meter hohen Rheinfall, hinunter und blieben dabei unverletzt.

Passanten meldeten der Polizei am späten Nachmittag, dass die beiden trotz des Fahrverbot den Rheinfall hinabführen. Eine erste Abfahrt gelang. Beim zweiten Versuch blieb ein Kajakfahrer mit seinem Kajak oberhalb des Aussichtsfelsens hängen und fiel aus dem Kajak ins kalte Wasser. Er konnte sich gerade noch auf einen Felsvorsprung in Sicherheit bringen, wo er sitzen bleiben musste, während sein Kajak unterging.

Der wohlauf im Becken angekommene Kajakfahrer bemerkte das Fehlen seines Kameraden und stieg zu Fuß den Aussichtsfelsen hoch. Dank eines am Felsen angebrachten Rettungsringes konnte er den festsitzenden Kollegen aus seiner misslichen Lage befreien.

Anschließend fuhren beide mit dem verbliebenen Kajak ans Ufer des Rheinfallbeckens, wo sie von der Schaffhauser Polizei in Empfang genommen wurden. Die beiden Kajakfahrer seien wie durch ein Wunder unverletzt geblieben, schreibt die Polizei.

Die beiden Kajakfahrer gaben an, dass sie die Kraft des Rheinfalles unterschätzt hätten. Sie wurden wegen Missachtens des Fahrverbots zur Anzeige gebracht und mussten für ihre mehr als leichtsinnige Aktion einen erheblichen Geldbetrag hinterlegen.

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