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Lewinsky-Affäre

Hillary hatte nie Zweifel an Bills Liebe

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Bill Clinton ging vor zehn Jahren seiner Frau Hillary fremd: Die Lewinsky-Affäre setzte dem Ehepaar zu. Hillary zweifelt jedoch nie an seiner Liebe.

Zehn Jahre nach der Lewinsky-Affäre hat sich die damalige First Lady und jetzige US-Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton zur damaligen Untreue ihres Mannes geäußert. "Ich habe niemals Bills Liebe zu mir angezweifelt", zitierte der Sender CNN am Donnerstag aus einem im Voraus veröffentlichten Talkshow-Interview. "Und ich habe niemals meinen Glauben und meine Verantwortung gegenüber unserer Tochter und unserer Großfamilie in Zweifel gezogen", sagt die New Yorker Senatorin danach in einer neuen Episode der "Tyra Banks Show", die am Freitag ausgestrahlt werden soll.

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"Habe lange nachdenken müssen"
Hillary Clinton fügte hinzu, sie habe wirklich lange und hart nachdenken müssen, was richtig für sie selbst und für die Familie gewesen sei. Im ersten Augenblick sei man wirklich wütend, wirklich aufgebracht, "man ist enttäuscht - all das geht einem durch den Kopf". Sie habe herausgefunden, dass man in der Hitze dieses Augenblicks wirklich keine Entscheidungen fällen sollte.

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Die Affäre des damaligen Präsidenten Bill Clinton mit der Praktikantin Monica Lewinsky war in der Nacht zum 18. Jänner 1998 erstmals auf der Webseite "Drudge Report" erwähnt worden. Nach wiederholten Dementis gab Clinton die sexuelle Beziehung schließlich zu.

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Weil er sie zuvor auch unter Eid geleugnet hatte, wurde ein Amtsenthebungsverfahren gegen ihn eingeleitet, das dann aber mit einem Freispruch für ihn endete, weil die oppositionellen Republikaner im US-Kongress nicht die nötige Zwei-Drittel-Mehrheit gegen Clinton zustandebrachten.

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