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CERN-Experiment

Inderin beging aus Angst vor Urknall Selbstmord

Die 16-jährige Chaya war traumatisiert durch die Berichte über das große CERN-Expermient. Sie hat Schädlingsbekämpfungsmittel geschluckt.

Traumatisiert durch Berichte über einen drohenden Weltuntergang infolge des Cern-Experiments (mehr dazu hier ) hat eine junge Inderin nach Angaben ihrer Familie Selbstmord begangen. Die 16-jährige Chayya hat Schädlingsbekämpfungsmittel geschluckt und ist in einem Krankenhaus gestorben.

Die Familie habe vergeblich versucht, die Jugendliche zu beruhigen, sagte ihr Vater nach Berichten des indischen Fernsehens. Chayya sei durch Fernsehberichte verwirrt worden, dass der am Mittwoch in der Schweiz gestartete größte wissenschaftliche Versuch in der Geschichte der Menschheit deren Ende herbeiführen könnte. Mit dem Experiment in einem 27 Kilometer langen Röhrenring wollen die Forscher die Bedingungen kurz nach der Entstehung des Weltalls simulieren und Elementarteilchen erzeugen, deren Existenz sich bislang nur theoretisch berechnen ließ.

Das Vorhaben hat die Fantasie von Weltuntergangs-Theoretikern beflügelt. Sie befürchten, bei dem Experiment könnten Anti-Materie oder Schwarze Löcher erzeugt werden, die die ganze Erde verschlingen würden. Gegen solche Ängste wandten sich die Forscher zum Start der Anlage noch einmal mit Nachdruck.



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