Kinder in Käfig gesteckt und misshandelt

Verurteilt

Kinder in Käfig gesteckt und misshandelt

Sechs Angeklagte wurden wegen des grausamen Verbrechens verurteilt, die Kinder wurden eingesperrt um "ihren Willen zu brechen".

Wegen schwerer Misshandlung von zwei Kindern in einem Käfig sind am Freitag in Tschechien sechs Angeklagte zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Die Mutter der beiden Opfer muss für neun Jahre ins Gefängnis, ihre Schwester für zehn. Dem Urteil zufolge wurden die beiden Buben im Alter von neun und elf Jahren zwischen Sommer 2006 und Mai 2007 zur Strafe in einen Käfig gesteckt. Dort wurden sie geschlagen, unter Wasser gedrückt und mit Zigarettenstummeln verbrannt, um "ihren Willen zu brechen".

Das Verbrechen geschah in der mährischen Ortschaft Kurim (Gurein). Die anderen vier Verurteilten waren Mittäter oder halfen, die Tat zu vertuschen. Sie erhielten Strafen von fünf beziehungsweise sieben Jahren. Eine der Angeklagten hatte bei ihrer Festnahme in Norwegen Schlagzeilen gemacht. Die 34-Jährige lebte dort als 13-jähriger Bub verkleidet in einem Kinderheim, um sich polizeilichen Ermittlungen zu entziehen.

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