Alle Welt schaut auf Macron - er zieht die Blicke bei seiner heutigen Rede iin Davos auf sich. Inhaltlich positioniert er sich eigentlich komplett gegen Trump - dabei fällt aber etwas ganz anderes auf - wieso trägt er hier diese mysteriöse Sonnenbrille?
Der französische Präsident Emmanuel Macron warnt auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos vor einer globalen Abkehr von Regeln und internationalem Recht. So weit, so verstanden. Diese Worte übermittelt er dem Wirtschaftsforum mit einer interessanten Optik: Eine Sonnenbrille im geschlossenen Raum? Wollte er nur "cool" wirken?
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Die Rede selbst beihaltete folgende Punkte:
Die Welt erlebe einen "Wandel hin zu einer Welt ohne Regeln, in der das Völkerrecht mit Füßen getreten wird und in der das einzige Gesetz, das zu zählen scheint, das des Stärkeren ist", sagte Macron. Sogenannte "imperiale Ambitionen" kehrten zurück. US-Finanzminister Scott Bessent warnte Europa indes vor Vergeltungsmaßnahmen.
"Ich sage allen: Lehnen Sie sich zurück. Atmen Sie tief durch. Üben Sie keine Vergeltung", sagte er in Davos. Er fordert die Europäer zu einer "offenen Haltung" auf. US-Präsident Donald Trump werde am Mittwoch in Davos erwartet und "seine Botschaft übermitteln". Im Vorfeld hatte Trump persönliche Nachrichten von Macron veröffentlicht, die aber offensichtlich nicht für die Weltöffentlichkeit vorgesehen waren.
Doch irgendwie konnte man sich diesmal icht ganz rei auf die Inhalte des mutigen Frankreich-Präsidenten konzentrieren. Di Bilder seiner heutigen Rede gingen durch die Welt und alle fragen sich: Wieso trägt Macron hier diese Pilot-Brille?
Die Auflösung lieferte er bereits vor drei Tagen bei einem anderen wichtigen Kongress. Dort trug er dieselbe Brille ebenfalls. "Ich bitte um Verzeihung wegen der Brille“, zeigte sich der Politiker peinlich berührt. Sie sei mit einem harmlosen gesundheitlichen Problem verbunden, er müsse sie jedoch für einige Zeit aufbehalten.
„Ihr werdet mich halt so ertragen müssen“, kokettierte der Franzose. Am Vortag hatte sich Macron mit einem durchbluteten rechten Auge bei seinen Neujahrsgrüßen an die Streitkräfte auf dem Militärflugplatz Istres-Le Tubé gezeigt. „Es ist nur eine Kleinigkeit“, hatte der Präsident der Republik bereits erklärt. Bilder zeigen den Präsidenten am linken Auge entzündet und ganz rot - daher trägt er seine verspiegelte Brille, die wie eine Sonnenbrille wirkt.
Die Memes wird er kpnftig wohl nicht mehr so schnell los.
Kurz nach seiner Rede am Dienstag in Davos wurde bekannt:
Er hat seinen Plan für ein G7-Treffen mit Russland am Donnerstag in Paris aufgegeben. "Es ist kein Treffen geplant", sagte Macron der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag in Davos.
US-Präsident Donald Trump hatte zuvor eine persönliche Nachricht von Macron veröffentlicht, in der Macron ihm ein solches Treffen samt einem gemeinsamen Abendessen - gemeinsam mit den Russen etwa - in Paris vorgeschlagen hatte. Im Umfeld Macrons war die Echtheit der Nachricht bestätigt worden.