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Kanarische Inseln

Mehr als 200 Flüchtlinge abgefangen

Inmitten des Stroms von Flüchtlingen aus Afrika haben die spanischen Behörden auch ein Boot mit mehr als 200 Asiaten vor den Kanaren abgefangen.

Die Flüchtlinge, die vermutlich aus Indien, Pakistan und Sri Lanka stammten, seien im Laderaum des Frachters zusammengedrängt gewesen, berichtete ein Sprecher der Regionalregierung. Das Boot wurde am Freitag in den Hafen von Santa Cruz auf Teneriffa gebracht, die Menschen durften aber nicht von Bord gehen.

Tagelang ohne Wasser und Essen
Lediglich 20 der 216 Flüchtlinge wurden zur medizinischen Behandlung an Land gebracht. Sie berichteten den Behörden, dass sie tagelang ohne Wasser und Nahrung hätten ausharren müssen. Das Rote Kreuz kümmerte sich um die Versorgung der Menschen an Bord der "Al-mari".

Die spanische Regierung bemüht sich nach Angaben des Innenministeriums um eine schnelle Abschiebung. Das Boot war am Donnerstag rund drei Kilometer vor Teneriffa vor Anker gegangen. Auf den Kanarischen Inseln sind in diesem Jahr bereits mehr als 24.000 Flüchtlinge gelandet, überwiegend aus Afrika.



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