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Ägypten

Mehr als 250 Krokodil-Babys in Fluggepäck entdeckt

Ägyptischen Zollbeamten konnten den bisher größten Schmuggelversuch mit Nil-Krokodilen aufdecken.

Im Gepäck des Flugreisenden, der wegen versuchten Reptilien-Schmuggels in Ägypten festgenommen wurde, sind mehr als 250 Krokodil-Babys entdeckt worden. Außerdem beschlagnahmte der Zoll auf dem Flughafen von Kairo mehrere Chamäleons und Schlangen, wie ein Tierarzt am Sonntag der amtlichen Nachrichtenagentur Mena sagte. Es sei der größte aufgeflogene Schmuggelversuch mit Nil-Krokodilen in der Geschichte der ägyptischen Luftfahrt.

Den Angaben zufolge hatte ein junger Mann aus Saudi-Arabien am Samstagabend in Kairo für den Flug in sein Heimatland eingecheckt. Als sein riesiges Gepäck durch die Röntgenkontrolle lief, kam es den Kontrolloren verdächtig vor. Sie alarmierten den Zoll, der die lebenden Krokodile sowie mehrere Schlangen und Chamäleons entdeckte. Das Reptilien-Gepäck wurde sofort einem Zoo bei Kairo anvertraut. Dort wurde am Sonntag genau nachgezählt: Es handelte sich um fünf Kobras, 40 Chamäleons und nicht weniger als 265 Krokodil-Babys.

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