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Stärke 6,1

Mehr als 30 Tote nach Erdbeben in China

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Hunderttausende Häuser im Südwesten Chinas wurden zerstört. Mehr als 150.000 Menschen mussten evakuiert werden.

Nach dem neuerlichen schweren Erdbeben im Südwesten Chinas steigt die Zahl der Toten weiter an. In der Provinz Sichuan seien dem Erdstoß der Stärke 6,1 vom Samstag mindestens 27 Menschen zum Opfer gefallen, fünf weitere in der Nachbarprovinz Yunnan. Neben den insgesamt 32 Toten wurden 467 Personen als verletzt registriert.

Etwa 258.000 Häuser wurden zerstört. Rund 152.000 Menschen seien evakuiert worden, und Rettungseinsätze seien voll im Gange. 6.200 Zelte, 3.500 Decken und 25.000 Kilogramm Reis seien bereits ins Katastrophengebiet entsandt worden. Neben Wohnhäusern wurden den Angaben zufolge auch wichtige Brücken sowie drei Staudämme beschädigt.

Das Erdbeben der Stärke 6,1 erschütterte am vergangenen Samstag ein weites Gebiet um die Stadt Panzhihua im Südwesten von Sichuan. Am 12. Mai wurde die Provinz von einem Beben der Stärke 7,9 heimgesucht, dem unzählige schwere Nachbeben folgten. Dabei kamen fast 70.000 Menschen ums Leben, fünf Millionen wurden obdachlos.

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