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Außenbordeinsatz

Panne der "Discovery"-Astronauten

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Ein Bolzen an einer Plattform wurde verkehrt eingesetzt, ein eigenes Expertenteam sol nun klären, wie die Panne wieder behoben werden kann.

Beim zweiten Außenbordeinsatz von zwei "Discovery"-Astronauten an der Internationalen Raumstation (ISS) ist es in der Nacht zum Sonntag zu einer Panne gekommen. Ein Bolzen an einer Ausrüstungsplattform wurde versehentlich verkehrt eingesetzt. Steven Swanson und Joseph Acaba bemühten sich danach vergeblich, ihn wieder zu lösen. Die NASA setzte ein Expertenteam zusammen, das klären soll, ob und wie der Bolzen beim dritten Außenbordeinsatz am Montag doch noch gelöst werden kann.

Die Leiterin des Außenbordeinsatzes im Kontrollzentrum, Glenda Laws-Brown, erklärte, wenn Acaba den Bolzen nur ein wenig gedreht oder ihn etwas weniger fest eingesetzt hätte, dann hätte er sich vermutlich wieder ganz leicht gelöst. Durch die Panne konnte die Plattform nicht richtig an den Trägern der ISS befestigt werden. Um zu hindern, dass sie sich selbst bewegt, sicherte Swanson sie noch mit einigen Gurten, bevor er wieder in die ISS ging. Die Lebensdauer der Gurte im All ist aber auf etwa drei Monate begrenzt.

Am Donnerstag hatten Astronauten das letzte Paar Sonnensegel installiert, die für die Energieversorgung einer künftig auf sechs Besatzungsmitglieder verdoppelten ISS notwendig sind. Sie wurden am Freitag entfaltet. Die Raumfähre "Discovery" verlässt die ISS wieder am Mittwoch. Für Samstag ist die Landung auf der Erde geplant.

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