US-Präsident Donald Trump will sich nicht mit der aktuellen Iran-Führung an den Verhandlungstisch setzen. Der Krieg im Nahen Osten geht weiter.
US-Präsident Donald Trump lehnt Verhandlungen mit der Führung in Teheran ab. Der Iran wolle zwar verhandeln, dafür sei es aber zu spät, schrieb Trump auf der Plattform Truth Social. Die iranische Luftabwehr, die Luftwaffe, die Marine und die Führung seien ausgeschaltet. Zuvor hatten die iranischen Revolutionsgarden massive Vergeltungsschläge gegen die USA und Israel angekündigt. Ins Visier nahm Teheran auch Europa, welches vor einem Kriegseintritt gewarnt wurde.
"Der Feind muss mit anhaltenden Vergeltungsschlägen rechnen, das Tor zur Hölle wird sich für die USA und Israel weiter und weiter öffnen", sagte Sprecher Ali Mohammad Naini am Dienstag im Staats-TV. Dienstagnachmittag gab es in Teheran laute Explosionen. Diese waren im Zentrum der Stadt zu hören, wie AFP-Journalisten berichteten. Das Ziel der Angriffe blieb zunächst unklar.
Die USA und Israel hatten am Samstag massive Luftangriffe auf den Iran begonnen. Dabei wurden der oberste Führer Ayatollah Ali Khamenei und weitere Mitglieder der iranischen Führung getötet. Als Reaktion auf die Angriffe Israels und der USA greift der Iran seit Samstag Israel, mehrere Golfstaaten sowie US-Einrichtungen in der Golfregion an.