USA

Rollstullfahrer nahm Geiseln

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Die Geiselnahme wurde nach acht Stunden beendet. Es gab keine Verletzte.

Bizarres Verbrechen, glücklicher Ausgang: Ein mit einer Pistole bewaffneter Rollstuhlfahrer hat in den USA ein Postamt überfallen und über acht Stunden hinweg drei Geiseln in Angst und Schrecken versetzt. Danach gab der Mann, dem ein Bein fehlt, auf. Er fuhr mit dem Rollstuhl aus dem Postamt und stellte sich der Polizei. Die Motive des Täters waren zunächst völlig unklar. Seine einzige Forderung sei die nach einer Pizza gewesen, berichteten US-Medien.

"Wir sind dankbar, dass das alles friedlich endete", sagte der Polizist Michael Conroy nach dem unblutigen Ausgang am späten Mittwochabend (Ortszeit). Das Drama im Postamt der 8.000-Seelen-Gemeinde Wytheville in Virginia hatte am frühen Nachmittag begonnen. Nachdem der Rollstuhlfahrer in das Amt kam, gab er zunächst mehrere Schüsse ab. Dabei wurde aber niemand verletzt.

Zunächst hieß es, der Mann habe fünf Menschen in seiner Gewalt. Zwei Geiseln gelang aber die Flucht. Zeitweise kursierten sogar Berichte, der Täter habe auch Sprengstoff bei sich. Deshalb ging die Polizei mit großer Vorsicht vor und ließ auch die Umgebung des Postamts räumen. Auch Sprengstoff-Spezialisten des FBI wurden eingeschaltet. Als die Behörden den Mann im Postamt aber am späten Abend per Megafon aufriefen, endlich herauszukommen, gab er auf.

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