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Westlicher Einfluss

Saudische Polizei verbietet Verkauf von Haustieren

Jugendliche hatten Haustiere öffentlich ausgeführt: Jetzt dürfen Hunde und Katzen in Mekka und Dschidda nicht mehr verkauft werden.

Die Religionspolizei in Saudi-Arabien hat den Verkauf von Hunden und Katzen verboten. Der Erlass bezieht sich auf die Hafenstadt Jeddah (Dschidda) und die Pilgerstadt Mekka. Zur Begründung hieß es, einige Jugendliche hätten die Tiere gekauft und sie öffentlich ausgeführt. Unter Konservativen in Saudi-Arabien gilt das Halten von Haustieren als Zeichen westlichen Einflusses.

In der arabischen Welt leben zwar viele streunende Hunde und Katzen, sie im Haus oder in der Wohnung zu halten, ist aber traditionell unüblich. Erst seit der jüngeren Vergangenheit halten reiche Bewohner des Landes zuweilen Rassehunde oder -katzen als Statussymbol. Hunde gelten im Islam als unrein, Katzen soll der Prophet Mohammed der Überlieferung zufolge aber geliebt haben. Aus Zoohandlungen und von Tierärzten in Jeddah verlautete, bisher sei die Umsetzung des Erlasses noch nicht überwacht worden.

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