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Schweizer empören sich über Sex-Spots

Eine Anti-Aids-Kampagne stößt den Eidgenossen sauer auf.

Eine hübsche Frau sitzt am Strand. Ein Frisbee fliegt ihr zu, ein Sunnyboy gleich hinterher. Schnitt, sie landen im Bett. "Ging's zu schnell, um an Gummis zu denken?" fragt ein Schriftzug. Dieser Spot und weitere, in der Machart ähnliche, fünfsekündige Clips sind derzeit im Schweizer Fernsehen zu sehen und erregen die Gemüter der Eidgenossen. Hergestellt wurden diese Filmchen von der Aids-Hilfe Schweiz und dem Bundesamt für Gesundheit (BAG), die mit dieser Kampagne vor schnellem Sex und dem damit verbundenen Aids-Ansteckungsrisiko warnen wollen.

CVP-Nationalrat Pius Segmüller ist jedoch erzürnt über die vermittelte Botschaft. "Man fragt sich bei den sexuell aufgeladenen Clips, ob sie das Ziel erreichen, vor ungeschütztem Spontan-Sex zu warnen. Vielmehr wird doch dem Spontan-Sex ein cooles Image verpasst", sagte er.

Segmüller will nun alles unternehmen, um die Spots vom Schirm zu bekommen. Er befürchte vor allem, dass Kinder diese Filme zu Gesicht bekommen könnten. "Es ist zwar richtig, dass es Stop-Aids-Kampagnen gibt, jedoch müssen sie nicht auf eine Art und Weise gemacht werden, die viele Leute nicht sehen wollen", so Segmüller.

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