Weltchronik

Texas führt Hinrichtung wieder ein

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Seit September 2007 waren in Texas Hinrichtungen ausgesetzt. Jetzt wurde das Moratorium beendet. Ein 37-Jähriger starb durch die Giftspritze.

Erstmals seit dem Ende eines mehrmonatigen Moratoriums ist im US-Bundesstaat Texas wieder ein Gefangener hingerichtet worden. Der 37-Jährige sei im Gefängnis von Huntsville durch eine Giftspritze gestorben, teilten die Justizbehörden am Mittwochabend mit. Er war zum Tode verurteilt worden, weil er 1991 eine junge Frau vergewaltigt und ermordet hatte. Er konnte erst fünf Jahre nach der Tat aufgrund von DNA-Spuren überführt werden.

Es war das erste Mal seit dem Ende eines Moratoriums, dass die Todesstrafe in Texas wieder vollstreckt wurde. Im September 2007 waren die Hinrichtungen wegen eines laufenden Gerichtsverfahrens ausgesetzt worden. Das Oberste Gericht der USA hatte Mitte April jedoch die Hinrichtung per Giftspritze als verfassungsmäßig eingestuft. Daraufhin fand Anfang Mai im US-Bundesstaat Georgia wieder die erste Hinrichtung statt.

Foto: (c) AP

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