Situation an Grenze eskaliert

Türkei: Migrant erschossen – Griechenland dementiert

Die türkische Behörde spricht von sechs Verletzten.

Griechische Grenzschützer haben nach türkischen Angaben einen Flüchtling beim versuchten Grenzübertritt durch Schüsse getötet. Sechs Flüchtlinge seien durch Schüsse "mit scharfer Munition" verletzt worden, teilte das Gouverneursamt der türkischen Region Edirne am Mittwoch mit. Ein Mann sei seinen Verletzungen an der Brust erlegen. Die griechische Regierung dementiert diesen Vorfall jedoch.
 
Berichte über erschossene Migranten hat es bereits am Montag gegeben. In sozialen Medien kursierten Videos, die einen angeblich von einem griechischen Soldaten erschossenen Migranten zeigen sollen. Die Regierung in Athen wies die Darstellung damals zurück. Das Video sei "fake news", twitterte ein griechischer Regierungssprecher.
 
Seit der Öffnung der türkischen Grenze zu Griechenland Ende vergangener Woche versuchen tausende Flüchtlinge, in die EU zu gelangen.
 


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