Österreicher-Ansturm

Tutto Gas: Noch strengere Regeln für Mega-Party in Lignano

Lignano rüstet sich für das Pfingstwochenende: Der beliebte Badeort Sabbiadoro verschärft die Regeln, um Alkoholexzesse und Partytourismus beim „Tutto Gas“-Wochenende konsequent einzudämmen. 

Das Sicherheitskonzept für das Wochenende von 22 bis  25. Mai steht fest und zielt auf einen reibungslosen Ablauf des großen Ansturms ab. Gemeinsam mit den italienischen Sicherheitsbehörden werden auch in diesem Jahr wieder Polizeikräfte aus Österreich im Einsatz sein, um vor Ort für Ordnung zu sorgen. Das Konzept sieht eine deutliche Aufstockung der Präsenz von Polizei und Carabinieri vor, wobei erste Präventionsmaßnahmen bereits ab dem kommenden Wochenende anlaufen.

Sicherheitsdienste verstärken lokale Behörden

Zusätzlich zu den staatlichen Einsatzkräften setzt die Gemeinde auf private Sicherheitsdienste. Diese werden insbesondere in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in stark frequentierten Zonen präsent sein und stehen in direktem Kontakt mit den Behörden. Grund für diese Maßnahmen ist das enorme Besucheraufkommen der letzten Wochen. Die Touristenzahlen lagen laut Stadtgemeinde an den ersten Frühjahrswochenenden bereits um etwa zwölf Prozent über dem Vorjahr, wobei Spitzenwerte von bis zu 100.000 Besuchern erreicht wurden.

Strenge Regeln für Gastronomie

Um Probleme wie in den vergangenen Jahren zu vermeiden, plant die Stadtverwaltung für die Pfingsttage frühere Sperrstunden für Lokale. Zudem wird es zeitliche Einschränkungen für den Verkauf und Konsum von Alkohol geben. Auch die Lautstärke von Musik wird strenger reglementiert. Wie der "Kurier" berichtet, liegt ein weiterer Fokus auf dem Straßenverkehr: Entlang der Hauptverkehrsachsen sind an den Wochenenden verstärkte Kontrollen angekündigt.

Tausende Gäste aus Österreich

Insgesamt erwartet Lignano zu Pfingsten mehr als 80.000 Urlauber. Davon stammen rund 20.000 Gäste direkt aus Österreich. Die verstärkten Kontrollen sollen sicherstellen, dass der Aufenthalt für alle Besucher sicher bleibt und Alkoholexzesse, die in der Vergangenheit immer wieder für Schlagzeilen gesorgt hatten, unterbunden werden.

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