bagdad

Gebetszug

2 Selbstmordattentäterinnen töteten 18 Pilger

Nahe der irakischen Haupstadt Bagdad sprengten sich die beiden Frauen inmitten eines Pilgerzugs in die Luft.

Zwei Selbstmordattentäterinnen haben sich am Donnerstag unweit von Bagdad in einer Pilgergruppe in die Luft gesprengt und mindestens 18 Menschen mit in den Tod gerissen. Bei dem Anschlag in der Ortschaft Iskanderya, 40 Kilometer südlich von Bagdad, wurden über 75 weitere Menschen verletzt.

Große Pilgergruppen sind derzeit in die den Schiiten heilige Stadt Kerbela, 100 Kilometer südlich von Bagdad, unterwegs, um an einer religiösen Feier teilzunehmen. Zur Zeit des Anschlags hatten die Gläubigen am Straßenrand Rast gemacht.

Noch 3 Anschläge
Bei drei weiteren Anschlägen kamen in Bagdad und Bakuba sechs Iraker, unter ihnen vier Polizisten, ums Leben. 16 Menschen erlitten Verletzungen. Diese Anschläge mit ferngezündeten Sprengsätzen richteten sich gegen Polizeistreifen.



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