Arnie kämpft um sein Leiberl
Arnie kämpft um sein Leiberl

41 Mrd Dollar fehlen

Arnie kämpft um sein Leiberl

Schwarzenegger rang um einen Deal zum Schließen eines Budgetlochs von 41 Milliarden Dollar. Dem Staat könnte in Kürze das Geld ausgehen.

Kaliforniens Arnold Schwarzenegger kämpfte in einem dramatischen Verhandlungsmarathon mit dem Landeskongress um eine Rettung der Staatsfinanzen – und seine eigene politische Zukunft. Die Horrorrezession hatte ein Loch von 41 Milliarden Dollar in den Haushalt gerissen.

Alarmglocken schrillen: Die Ratings-Agentur Standard & Poor´s hatte Kaliforniens Kreditwürdigkeit auf den schlechtesten Wert aller 50 US-Staaten abgewertet. Die Aufnahme künftiger Kredite zum Löcherstopfen ist fast unmöglich.

Nervenkrieg
Der Staat steht vor der Pleite: Nur mehr für wenige Wochen soll Geld für die Bezahlung von Beamten und Lehrern da sein. Im Budget-Nervenkrieg in Sacramento wurden Abgeordnete das Wochenende über regelrecht eingesperrt, die Türen zum Plenarsaal verriegelt. Romantische Valentins-Tags-Dinner mussten abgesagt werden.

Viele kippten erschöpft in den Tiefschlaf. Arnie flehte: „Wir dürfen nicht aufgeben!“

Eine Stimme
Dabei hatte für einen Deal bloß eine einzige Republikanerstimme gefehlt. Arnies Polit-Karriere versinkt im fiskalischen Armageddon: Beamte musste er zur Kurzarbeit verdonnern, Geld für Arme und Schüler kürzen. Seine Popularität sackte prompt auf unter 40 Prozent ab.

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