Weitere Bemühungen zur Ausreise

Anschlag: Keine Österreicher zu Schaden gekommen

Das Außenministerium teilt mit: Bei dem Anschlag in Kabul seien keine Österreicher zu Schaden gekommen. 

Kabul: Angesichts der Terrorgefahr und den zu Ende gehenden Evakuierungsflügen wird eine Evakuierung der Österreicher aus Afghanistan immer schwieriger.

Krisenteam im Einsatz 

Es gebe keine Hinweise, dass bei dem Anschlag am Donnerstag Österreicher zu Schaden gekommen seien, teilte das Außenministerium der APA auf Anfrage mit. Die Bemühungen, Österreicher und Personen mit österreichischer Aufenthaltserlaubnis bei der Ausreise zu unterstützen, liefen mit Hochdruck weiter, hieß es.

"Die Krisenteams des Außenministeriums werden in den Nachbarländern ihre Bemühungen fortsetzen, die Österreicher vor Ort bestmöglich zu unterstützen", sagte Ministeriumssprecherin Gabriele Juen. Auch an den Grenzen zu den Nachbarländern sollen die Österreicher und legal in Österreich lebende Afghanen, die noch in Afghanistan auf eine Ausreise warten, bestmöglich bei einer möglichen Ausreise über den Landweg unterstützt werden, nachdem Länder wie Deutschland ihre Evakuierungsflüge beendet haben.

"Zwei drei dutzende Menschen" 

   Nach Angaben von Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) warten "noch zwei, drei Dutzend" Menschen mit afghanischen Wurzeln auf die Ausreise nach Österreich. Laut Außenministerium kommen aber täglich neue Ansuchen hinzu. 89 Menschen wurden bisher aus Afghanistan gebracht. Allerdings organisiert Österreich keine eigenen Evakuierungsflüge, sondern bat andere Länder - darunter Deutschland -, die betroffenen Personen mitzunehmen.



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