Auch Dänemark nimmt keine Moria-Flüchtlinge auf

Setzt wie Österreich auf Hilfe vor Ort

Auch Dänemark nimmt keine Moria-Flüchtlinge auf

Zehn europäische Staaten erklären sich bereit, unbegleitete Minderjährige aus dem abgebrannten Flüchtlingslager Moria aufzunehmen. Österreich und Dänemark hingegen wollen auf Hilfe vor Ort setzen.

Neben Österreich hält auch Dänemark daran fest, keine Flüchtlinge aus dem griechischen Lager Moria aufnehmen zu wollen: Im Gegensatz zu zehn anderen europäischen Staaten, darunter auch Länder, die bisher eine harte Linie in der Flüchtlingsfrage vertraten wie die Niederlanden, Kroatien oder Slowenien, setzen Österreich und Dänemark auf Hilfe vor Ort - in Form von Hilfspersonal und Hilfsgütern.

Dänemark soll Informationen zufolge rund drei Millionen Euro aufwenden, um die Umsiedelung von 4000 unbegleiteten Minderjährigen in anderen Teilen Griechenlands zu ermöglichen.Darüber hinaus werden 3.000 Decken, 50 Zelte und akute Soforthilfe in die Krisenregion geschickt. Damit will die dänische Regierung „zukünftige irreguläre Migrationsströmungen nach Europa verhindern“, heißt es. 

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